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Wappen der Gemeinde Riegersberg wurde vom Gemeinderat unter
Vorsitz von Bürgermeister Alois Maierhofer in der GR-Sitzung
vom 19. April 1997 einstimmig beschlossen. (Beschluß
der steierm. Landesregierung vom 16. Juni 1997).
Der Entwurf des Wappens stammt vom bekannten
steirischen Heraldiker Oberarchivrat Dr. Heinrich Purkarthofer,
der die von Dr. Ferdinand Hutz in Zusammenarbeit mit dem
Gemeinderat vorgeschlagenen Elemente einarbeitete.
Die zwei Wellenbalken sollen auf den Riegersbach,
der in den Voraubach fließt, hinweisen. Zugleich teilen
sie den Wappenschild in zwei Felder, symbolhaft für
die beiden einst selbständigen Gemeinden Riegersbach
und Reinberg, seit 1. Jänner 1967 zur Gemeinde Riegersberg
zusammengeschlossen. Die Form des gebrochenen Stufenwellenbalkens
gibt es bisher in keinem steirischen und auch nicht außersteirischen
Gemeindewappen.
Im oberen Feld sind drei sich berührende
Kugeln bzw. Äpfel der Krümme eines Abt- oder Bischofsstabes
eingeschrieben. Diese Darstellung weist auf den Patron der
Reinbergkirche, den hl. Bischof Nikolaus hin. Sein besonderes
Zeichen sind drei goldene Kugeln oder drei goldene Äpfel.
Zugleich nimmt die Krümme auf das Stift Vorau Bezug.
Der Vorauer Propst Rüdiger war es,
der im 14. Jh. die Waldhufensiedlung Riegersbach gründete;
von ihm leitet sich auch der Name ab: "Rudigersbach"
= Riegersbach. Weiters ist Riegersbach von allen Gemeinden
die einzige, von der alle Höfe bis zur Grundentlastung
im Jahr 1848 zur Grundherrschaft des StiftesVorau gehörten.
Der gebrochene Stufenbalken bringt eine
Schrägteilung des Wappens mit sich. Ein solches Wappen
kann, wenn weitere Figuren aufgenommen werden sollen, nur
durch die Wiederholung ein und derselben Figur in Spiegelverkehrtheit
schön gestaltet werden. Dies wurde im Hinblick auf
die vielen Obstbäume an den Feldrainen und den verbreiteten
Obstbau der Gemeinde durch spiegelverkehrt dargestellte
Äpfel an einem gekrümmten, beblätterten Zweig
erreicht.
Durch die Farben Rot-Gold-Schwarz
unterscheidet sich das Wappen von denen der Nachbargemeinden.
Außerdem kommen diese Farben bisher in keinem Wappen
einer Gemeinde des Bezirkes Hartberg vor.
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